Peepshow


Du bist meine Peepshow, ich halt die Augen auf,
was am Weibe ist, seh ich an dir.
Die Bögen der Titten und dann: Wie unwahrsch-
einlich mir leuchtet und saftig dein Arsch,
wie die Schultern sich wiegen vor mir.
Dein Leib tanzt Versprechen von Sex und Glück zuhauf
Da fällt die Klappe.

Du bist meine Hure, ich will dich geschmeidig,
schöne Orgien erwart ich von dir.
Was du von dir hergibst, wie du's mir wirst richten,
gefällig, reell ... ich bezahl mit Gedichten,
deine Geilheit gehört dann nur mir.
Du machst mich zufrieden. Wenn'd cool bleibst, dann leid ich.
"Schön" ist Attrappe.

Du bist meine Sklavin, musst tun, was ich will,
wenn ich lüstern bin, komm ich zu dir.
Ich quäl dich, erreg dich, halt hin dich, verfüge,
mein Glück steht für deines und dir zu Genüge,
deine Hingabe treibt dich zu mir.
Ich fessle und bind dich, dann wirst du ganz still.
Ich bin dein Satrape.

Du bist meine Süße, du wirst mir nie bitter,
meine Sanfte, ich sehn mich nach dir.
Du bist mir so fern und ich fühl dich so nah,
ist wahr denn und wirklich, was mit uns geschah?
Ohne dich wär ich weniger hier.
Dein Freund bin ich und auch dein Lover und Ritter.
Oder dein Knappe?