Michael Domas

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Ist ein Schriftsteller denkbar, der nur für die Truhe schreibt, ein Dichter, der nicht darauf brennt, gelesen zu werden? Er ist nicht nur denkbar, es gibt ihn. Oder gab ihn: Fernando Pessoa (1888 - 1935) zum Beispiel veröffentlichte zu Lebzeiten nur ein einziges Buch. Nach seinem Tod aber fand man in einer hölzernen Wäschetruhe über 27.000 Manuskriptseiten, sie gelten heute als Nationaldichtung der portugiesischen Moderne.

Nun Sie mich hier bei meiner Website ertappen, ist die Frage, ob ich zu den Künstlern gehöre, die ihre Befriedigung rein in ihrem Werk finden, beantwortet: Tu ich nicht. Lesen Sie mich! Sie können mich sogar sehen oder hören, jedenfalls einige Gedichte und einige Auftritte bei „poetry trifft Poesie“, ein Format, mit dem ich versuche, Slampoetry und geschriebene Lyrik miteinander in einen Dialog zu bringen. Das ist verdienstvoll, oder? Jedenfalls, wenn Sie mir folgen. Auch physisch: In den „Heimathirsch“ in Köln-Nippes.

 
 
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“Weiß ich denn, weshalb ich schreibe? Nein, weiß ich nicht, aber ich weiß, was passiert, wenn ich

schreibe: es ist wie Sex. 1. ein Rausch. 2. ein Abenteuer. 3. habe ich danach das unbedingte Gefühl,

etwas Sinnvolles getan zu haben.”

-Michael Domas

 
 

Die meisten meiner Gedichte finden Sie auf gedichte.com. Aber jetzt klicken Sie nicht direkt da rein, sondern zuerst durch meine Website. Was soll ich Ihnen dabei wünschen? Erkenntnis? Erleuchtung? Momentane Aufhebungen der Erdenschwere? Na ja, viel Spaß täte es auch.

Michael Domas